Barbara Staarmann

Rechtsanwältin und Notarin
Fachanwältin für Familienrecht

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Zugewinnausgleich

Wenn nicht durch Ehevertrag anders geregelt, ist der Güterstand von Ehegatten die Zugewinngemeinschaft. Wie das Wort „Zugewinn“gemeinschaft bereits ausdrückt, wird beim Zugewinnausgleich bei der Scheidung das ausgeglichen, was man dazu „gewonnen“ hat. Das bedeutet, dass das Anfangsvermögen ( = Vermögen am Tag der Hochzeit) jedes Ehegatten mit dem jeweiligen Endvermögen ( = Vermögen am Tag der Zustellung der Scheidungsschrift) vergleichen wird. Hat ein Ehegatte währen der Ehe mehr Vermögen hinzugewonnen als der andere, muss er dem anderen die Hälfe dieses Betrages im Geld geben. Zu berücksichtigen sind aber z.B.Schenkungen und Erbe, das man von seinen Eltern bekommen hat, die privilegiert sind. Die Berechnungen zum Zugewinn sind kompliziert, ich führe Sie aber sicher durch dieses Thema.